Liebesbetrug: So erkennst du ihn
Liebesbetrug beginnt oft mit einem langen, herzlichen Gespräch. Jemand baut über Wochen oder Monate Vertrauen auf, spricht von einer gemeinsamen Zukunft und gibt dir das Gefühl, verstanden zu werden. Dann kommt eine plötzliche Krise: eine Krankheit, ein gesperrtes Bankkonto oder ein dringendes Reiseproblem. Die Person bittet um Geld, einen Kredit auf deinen Namen oder eine Überweisung auf das Konto einer anderen Person. Der Druck kann sich persönlich anfühlen, aber das Ziel ist finanzieller Art.
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Achte auf Muster: intensive Zuneigung schon früh, wiederholte Ausreden, sich nicht zu treffen oder per Video zu telefonieren, Geheimhaltung und dringende Geldforderungen. Ein Match, das Krypto oder Geldanlagen anspricht, könnte dich auf eine gefälschte Plattform lenken. Leihe oder verschicke niemals Geld, um deine Gefühle zu beweisen.
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Wenn du gezahlt hast, zahle nicht weiter und rufe sofort deine Bank an. Banken können Überweisungen manchmal stoppen oder rückgängig machen, besonders wenn du schnell handelst. Erzähle der Bank, was passiert ist, und bewahre Nachrichten, Kontodaten und Zahlungsbelege auf. Überweise nicht noch einmal Geld, um Geld „freizuschalten“ oder eine angebliche Gebühr zu begleichen.
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Melde den Betrug der Polizei und dem Datingdienst. Sprich mit einer Vertrauensperson. Es ist keine Schande, getäuscht worden zu sein: Betrüger nutzen Vertrauen gezielt aus, und Hilfe zu suchen ist die richtige Reaktion.
Laut NRK überwies eine Frau in Kristiansand 1,3 Millionen NOK an einen Mann, den sie online kennengelernt hatte; ihre Bank DNB bemerkte es, und sie bekam das Geld zurück – was selten ist. Økokrim registrierte in Norwegen innerhalb eines Jahres Verluste von 24 Millionen NOK durch Liebesbetrug und erklärt, dass viele Fälle nicht gemeldet werden.